Monthly Archives: Februar 2011

1 Kissen + 1 Brett = neues Parkett

19 Februar 2011

Bewaffnet mit einem Kissen unserer Couch und einem Regalbrett sind wir in den letzten Wochen durch div. Parkettstudios getingelt. Auch wenn wir von vornherein die Auswahl des Holzes auf ein Minimum eingrenzen konnten, fiel es nicht leicht sich für einen Farbton zu entscheiden. Immerhin wird uns diese Wahl ein Leben lang begleiten. Naja, wenn uns die Farbe nicht mehr gefällt können wir sie immerhin mit Füßen treten 😉

Aufgrund der Fußbodenheizung kommen eigentlich nur 2 Holzarten in Frage. Zum einen ist das Nußbaum, weil es ein robustes Holz ist, zum anderen ist es die gute alte Eiche, weil sie so gut wie gar nicht „arbeitet“ und mit das unempfindlichste aller Hölzer ist. Alle anderen Holzarten sollte man im Zusmamenhang mit einer FBH erst gar nicht in Erwägung ziehen, besonders von Buche ist abzuraten, weil sie zu stark arbeitet und sehr feuchtigkeitsempfindlich ist. (more…)

Stiftung Stübbenhaus präsentiert…

17 Februar 2011

THEMA: Tiefengrundierung (für durstige Wände).

Tiefgrund wird benötigt, um auf mineralische Materialien wie Putz, Beton oder in unserem Fall Bimsstein, die Saugfähigkeit des Untergrundes einzuschränken. Bei sandendem Untergrund (meist bei sehr alten Putzschichten) soll es dazu dienen, den frischen Putz gleichmäßig auftragen zu können, ohne dass der Untergrund wegbröselt.

Im Vergleich standen diese Woche: Tiefengrundierung von Markenprodukt für 25 €/5l und ein No-Name Produkt aus dem Baumarkt für 7€/5l.

Begonnen habe ich am Montag mit dem teuren Markenprodukt. Die weiße Flüssigkeit habe ich mit einem Quast auf die unverputzten Bimssteine gestrichen. Den Pinsel einmal ordentlich in den Eimer getunkt und schon konnte man eine großzügige Fläche „imprägnieren“. Wenn man den Quast mehrmals über die gleiche Stelle rieb, begann die Flüssigkeit aufzuschäumen und legte sich dann in einem glatten Film auf die Steine. Auch wenn Tiefengrund flüssig wie Wasser ist, kam es nicht zur Nasenbildung oder lief die Wände runter. Es wurde direkt von den Steinen aufgesaugt, wodurch sie dunkler wurden und man genau erkennen konnte, welche Bereiche man schon bearbeitet hatte. Nach Trocknung der Wände kann man nun über die Steine reiben, ohne daß Sand herunterrieselt.

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SketchUp, Rad ab, Hut ab, Bart ab, Kopf ab, Knopf ab…SketchUp

14 Februar 2011

In der vergangenen Woche ist im Haus nichts passiert, da der Estrich 5 Tage trocknen musste, bevor man wieder drauf gehen durfte. Deshalb haben wir ein paar andere Dinge erledigt. Eins davon war die endgültige Badplanung. Die Armaturen und Einrichtungsgegenstände sind ja bereits ausgesucht, aber der Badaufbau existierte nur in unseren Köpfen.

Da wir beide nicht grad die Zeichner vor dem Herrn sind, musste mal wieder ein Programm herhalten. Von Arbeitskollegen wurde Google SketchUp ins Rennen geworfen. Zuvor hatte ich schon div. Badplaner auf Webseiten ausprobiert, die aber keine großartigen gestalterischen Freiheiten ließen. Also gab ich Sketchup eine Chance, verzweifelte aber direkt nach der Installation beim Zeichnen des Grundrisses samt Dachschräge. Wirklich selbsterklärend ist es mMn nicht und auch nach einigen Stunden hatte ich besonders beim Verschieben bestehender Objekte so meine Probleme.

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Endlich wieder Boden unter den Füßen

6 Februar 2011

Seit Freitag sind wir dem Abschluss unserer neuen Fußbodenheizung einen gewaltigen Schritt näher gekommen. Schon früh waren 2 Handwerker vor Ort, die mit dem Verlegen beginnen wollten. Leider mussten sie über eine Stunde warten, da der Zement noch fehlte. So stand einer von ihnen vor einem riesigen Sandberg vor dem Haus (von dem ich niemals dachte, dass er komplett benötigt werden würde) und wartete, der andere saß im Wohnzimmer und starrte die Decke an.“Das kann ja heiter werden“, dachte ich noch, doch es sollte glücklicherweise ganz anders kommen…

Als der Zement endlich geliefert wurde, legten sie dann zu dritt los. Der Arbeiter draußen, schaufelte den ganzen Tag Sand in eine Mischmaschine. Außerdem mischte er Glas- und Stahlfasern unter. Die Glasfasern gehen keine Verbindung mit dem Zementestrich ein, dadurch  steigt die Elastizität und Risse werden verhindert. Durch den Zusatz von Stahlfasern wird die Wärmeleitfähigkeit verbessert.

Diese Mischung wurde dann durch einen fetten Schlauch ins Haus gepumpt und kam aus einem dreibeinigen Trichter, womit etliche kleine Maulwurfshügel gesetzt wurden (es ähnelte schon sehr einem Häufchen machenden Dreibeinigen Herrscher ;)). Diese Hügel wurden von seinem Kollegen mit einer Schaufel im Raum verteilt und ein Dritter rutschte den ganzen Tag auf Knien über den Boden und strich die Masse mit unterschiedlich langen Wasserwagen glatt. Zuerst an den Wänden entlang, um die optimale Höhe auszuloten und dann diagonal durch den Raum zur Tür.

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FBH, TSD olé olé

3 Februar 2011

Nachdem wir am Montag die übelsten Estrich- & Betonhügel ausgemerzt hatten, war der Weg frei für das Verlegen der Fußbodenheizung (FBH).

Da wir aufgrund der Begebenheiten im Haus (Treppe, Türen etc.) nur eine bestimmte Aufbauhöhe zur Verfügung haben (inges. 8cm), verzichten wir auf eine zusätzliche Trittschalldämmung (TSD). Die vollflächig zu verlegenden Verbundplatten dienen neben der Wärmedämmung auch zu einem gewissen Grad der TSD, was reichen muss. Ich hoffe einfach, dass Katja nicht grad ihren Ausdruckstanz im OG übt, während ich unten im Wohnzimmer die Sportschau gucke 😉

Am Ende soll der Aufbau dann wie folgt aussehen:
Aufbauhöhe

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