Werkzeug

Fassadenarbeiten

16 Dezember 2013

Auf den letzten Metern des laufenden Jahres haben wir tatsächlich nochmal etwas (verhältnismäßig) Großes geschafft: Die Fassade ist fertig gestrichen.
Das klingt im ersten Augenblick gar nicht so aufwändig, wars dann aber doch.

Grund für diese späten Arbeiten waren unsere Nachbarn, die sich ein neues Dach gegönnt haben und deshalb sowieso ein Teil unseres Hauses eingerüstet werden musste. Der Aufwand für den Gerüstbauer, unsere Fassade gleich mit einzurüsten war daher überschaubar.
Leider spielte das Wetter nicht allzugut mit, so dass sich die Arbeiten über mehrere Wochen zogen.

Efeureste entfernenAls erstes ging es daran, die verbliebenen Efeureste zu entfernen.
Ich hatte in der Vergangenheit bereits alles mögliche versucht, um die kleinen Wurzeln zumindest halbwegs ab zu bekommen, aber weder Hochdruckreiniger, Drahtbürste noch ein Spachtel halfen. Also entschied ich mich für die Holzhammermethode und habe mir im Baumarkt einen „Flammenwerfer für Arme“ gekauft. Damit bekam ich einen Großteil der Efeureste abgefackelt und anschließend mit der Drahtbürste entfernt. Wirklich ganz weg bekommen habe ich es aber nicht, da die Wurzeln im laufe der Jahre schon viel zu tief in den Putz eingedrungen waren. Diese Methode war allerdings weitaus effektiver, als alle anderen Versuche. Grob geschätzt habe ich damit gut 50% der Wurzelreste entfernt bekommen.

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Frühjahrsmüdigkeit

2 April 2012

Irgendwie kommen wir noch nicht so richtig in die Gänge. Die Gartenarbeit gestaltet sich doch weit aufwändiger, als gedacht. Dazu kommt, dass Katja die vergangenen 3 Wochen dank eines Hexenschusses mehr oder weniger flach lag.

Das erste Beet ist wenigstens fertig geworden und wir warten auf die nächste Rabatt-Aktion bei einem der unzähligen Baumärkte, um ein paar Pflanzsteine zu kaufen. Leider haben manche Pflanzen nicht lange gehalten, es war Nachts doch noch etwas zu kalt.

Im Haus hat Katja mit selbst gefärbten Eiern schonmal für die passende Osterdekoration gesorgt. Ich habe dank Sabine vom Holtzhaus ein neues „Spielzeug“ für mich entdeckt, den Fenstersauger!
Bis vor Kurzem kannte ich dieses Gerät noch nicht einmal und heute zählt es schon zum Inventar. Groß Werbung machen brauch ich gar nicht, mehrere Hundert positive Onlinerezensionen sprechen für sich. „Einfach, schnell, tropft nicht und für Putzmuffel wie mich“ beschreibt es sicherlich am ehesten 🙂

Besser als Sprengstoff

20 März 2011

Gestern war mal wieder ein Großeinsatz im Haus angesagt. Die Rigipsdecken im OG mussten von der Rauhfasertapete befreit werden, damit sie in den kommenden Wochen verputzt werden können.

Der Idee meines Arbeitskollegen „Porky“, einfach C4 drunter zu pappen oder mit dem Flammenwerfer zu arbeiten, wollten wir nicht so recht folgen und so ging es mit warmen Wasser, Spüli/Tapetenablöser und Drucksprühgerät ans Werk.

Erste Versuche zu Beginn des Hausumbaus hatten wir irgendwann abgebrochen, weil sich die Rauhfasertapete mehr schlecht als recht von der Gipskartondecke ablösen ließ. Gestern schlugen sich gleich 6 Leute mit der Decke im ersten OG herum und nach gut 7 Stunden war die Arbeit erldigt 🙂

Wir hatten uns im Vorfeld 2 Drucksprühgeräte geliehen, die die Arbeit erheblich erleichterten. Mussten wir früher noch mit Quast und Schwamm die Tapeten anfeuchten, konnten wir gestern vom Boden aus die Decke bequem einsprühen. Außerdem verteilte sich die Feuchtigkeit besser und zog in die Tapete ein. Teilweise lief man durch eine feine Nieselwand und es tropfte von den Decken, aber bei Latexfarbe und zig Farbschichten scheint dies das beste Mittel zu sein.

Parallel arbeitete Katja weiter an den Türzargen. Unser Installateur brachte die Unterputzarmatur für die Badewanne an und stellte die neue Duschtasse auf.

An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön an meinen Bruder, Porky, Timbo, Tino und Uwe.

Stiftung Stübbenhaus präsentiert…

17 Februar 2011

THEMA: Tiefengrundierung (für durstige Wände).

Tiefgrund wird benötigt, um auf mineralische Materialien wie Putz, Beton oder in unserem Fall Bimsstein, die Saugfähigkeit des Untergrundes einzuschränken. Bei sandendem Untergrund (meist bei sehr alten Putzschichten) soll es dazu dienen, den frischen Putz gleichmäßig auftragen zu können, ohne dass der Untergrund wegbröselt.

Im Vergleich standen diese Woche: Tiefengrundierung von Markenprodukt für 25 €/5l und ein No-Name Produkt aus dem Baumarkt für 7€/5l.

Begonnen habe ich am Montag mit dem teuren Markenprodukt. Die weiße Flüssigkeit habe ich mit einem Quast auf die unverputzten Bimssteine gestrichen. Den Pinsel einmal ordentlich in den Eimer getunkt und schon konnte man eine großzügige Fläche „imprägnieren“. Wenn man den Quast mehrmals über die gleiche Stelle rieb, begann die Flüssigkeit aufzuschäumen und legte sich dann in einem glatten Film auf die Steine. Auch wenn Tiefengrund flüssig wie Wasser ist, kam es nicht zur Nasenbildung oder lief die Wände runter. Es wurde direkt von den Steinen aufgesaugt, wodurch sie dunkler wurden und man genau erkennen konnte, welche Bereiche man schon bearbeitet hatte. Nach Trocknung der Wände kann man nun über die Steine reiben, ohne daß Sand herunterrieselt.

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Verrohrung, Tag 5

16 Januar 2011

Da gestern nicht viel Zeit blieb, gibt es heute den Wochenabschluss. Als letzter Akt in dieser Woche und als Vorarbeit für die Drainage musste noch die Bodenplatte der Gartentreppe aufgestemmt werden. Hier ging es mit dem bisherigen Bohrhammer allerdings nicht weiter, da wir durchs Fundament mussten. Also war es mal wieder an der Zeit für mein neues Lieblingsspielzeug, den Abbruchhammer von Bosch.

Innerhalb von 3 Stunden hatten mein Vater und ich auch diesen Part geschafft und fanden dabei eher zufällig den Grund für das ganze Wasser unter der Waschküche. Durch die Kellertreppe läuft eine Regen- bzw. Grundwasserleitung, die allerdings gar nicht an den Kanal angeschlossen ist, sondern einfach am Ende der Treppe endete und das Wasser ins Erdreich leitet.
Woher die Leitung kommt und wo sie langführt kann man leider nicht erkennen. Sie kann als Abfluss vom Garten des Nachbargrundstücks kommen oder irgendwo unter unserer Terasse starten. Zu sehen ist jedenfalls nichts, so dass die Auflösung warten muss, bis wir die Hütte einmal komplett ausgegraben haben (geplant für den Sommer).

Auf alle Fälle werden wir jetzt dafür sorgen, dass die Leitung an den neuen Kanal angeschlossen wird und damit schonmal ein Großteil des Wassers unterm Haus verschwindet.

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