Umbau

Unter freiem Himmel *Pling*

29 Dezember 2015

Dass wir das noch erleben dürfen…es gibt nach einer gefühlten Ewigkeit wieder eine Trophy für unsere Arbeiten am Haus.

2015-07-01 12.15.51Schon lange war mir die Terrasse (wenn sie den Namen überhaupt verdient hat) ein Dorn im Auge. Der Boden war im Laufe der Jahrzehnte abgesackt, der Lichtschacht weggebrochen und die Stolperfalle bzw der Höhenunterschied zwischen Wohnzimmer und Außenbereich für Kinder und Besucher gefährlich.

Dass auf kurz oder Lang etwas passieren musste, war klar und nachdem die provisorischen Abdeckplatten vom Lichtschacht nach und nach verrotteten, war es an der Zeit, das Projekt Terrasse anzugehen.

Das Holz hatte ich bereits im Frühjahr während einer Aktionswoche im Baumarkt gekauft und eingelagert, Schrauben und Teile der Unterkonstruktion hatte ich noch aus dem letzten Jahr über.

Dummerweise fielen die Geburt unseres Sohnes und wochenlanges wunderbares Wetter zusammen, so dass die ganze Aktion doch stressiger wurde, als ursprünglich geplant.

Das Schwierigste an der ganzen Sache war die Unterkonstruktion. Der Boden war nicht eben und die Terrasse sollte eine größere Fläche bekommen, als die bisherige. Dazu musste der alte Lichtschacht auch überdeckt werden, ohne ihn aber komplett mit einem Brett oder einer Steinplatte zu „verriegeln“. Und so wurde es eine ziemliche Frickelei, die Unterkonstruktion auf stabile „Füße“ zu stellen. Immerhin musste auch darauf geachtet werden, dass eine Auflagefläche von knapp 18qm in der Waage bzw mit etwas Gefälle entstand.

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Vier gewinnt

27 Dezember 2015

 

 

Unser Sohn Tobias ist seit dem 08.07. mit an Board und hält uns zusammen mit Lisa ganz schön auf Trab. Einer der Gründe, wieso diese Seite nicht mehr so richtig in Schwung kommt. Das liegt natürlich auch daran, dass nicht viel Berichtenswertes passiert.

Es gab in diesem Jahr zwei nennenswerte Umbaumaßnahmen, von denen ich berichten möchte.

Bedingt durch den Nachwuchs wurde bereits Anfang des Jahres innerhalb des Hauses umgezogen, denn wir tauschten Arbeits- und Kinderzimmer.
So konnte sich Lisa schon mal an die „neue“ Umgebung gewöhnen, bis Tobias dann im kommenden Jahr bei ihr einzieht.

Um auch im neuen Zimmer eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, hat Katja an einer Seite des Raumes eine Unterwasserwelt gebastelt. Die benötigten Materialien gabs gratis auf dem Sperrmüll (Rückwände div. Schränke) und bei uns zu Hause (Windelkartons). Nur die passenden LED Leisten mussten noch gekauft werden.

Jetzt gibt’s trotz Dunkelheit am Morgen/Abend immer einen schönen Sonnenauf- bzw. untergang 😀

Es grünt so grün Trophy – Teil 3 *Pling*

7 Oktober 2014

Das letzte größere Gartenprojekt für dieses Jahr war die Verschönerung der Mauer, die den Vorgarten aufgrund der unterschiedlichen Höhen zu den Nachbarn links und rechts trennt.

Bereits im Vorfeld hatten wir mal wieder im Rahmen einer Rabattaktion im Baumarkt Douglasieplatten inkl. Unterkonstruktionshölzer gekauft und eingelagert. Als Mitte September mal wieder über mehrere Tage schönes Wetter ins Haus stand, habe ich zusammen mit Tino die Unterkonstruktion für die Holzverkleidung gebaut. Das war leider nicht so einfach, wie ursprünglich angenommen, denn die Oberseite der Mauer hatte zu einer Seite ein ordentliches Gefälle und auf den insges. 20m gab es einiges an Höhenunterschied auszugleichen.

Wir waren -was die Ausrüstung anging- ganz gut vorbereitet, da ich mich vorab im Internet eingelesen und beim Holzhändler meines Vertrauens habe beraten lassen.

Die Entscheidung für Douglasie fiel hauptsächlich aufgrund des Preises, der Witterungsbeständigkeit und weil Katja auf keinen Fall Tropenholz nutzen wollte.

mauer15Die Unterkonstruktion sollte aus demselben Holz sein, wie die Dielen, damit die Haltwertzeit in etwa gleich ist. Außerdem ist bei der Unterkonstruktion darauf zu achten, dass sie nicht dauerhaft im Wasser steht und vor allem keinen Kontakt zu Erde hat, da sie sonst erheblich schneller das Zeitliche segnet. Es bietet sich an, die Unterkonstruktion auf sog. Granulatmatten aufzubauen. Zum einen trennt man so die Unterkonstruktion vom Boden, zum anderen wird das Gestell nicht so starr, sondern bleibt etwas flexibel, so dass das Holz auch „arbeiten“ kann. Für die Verschraubung sollten zwingend Edelstahlschrauben genutzt werden (am besten mit Torx Kopf), da sie nicht rosten.

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Es grünt so grün Trophy – Teil 2

1 Oktober 2014

In der letzten Augustwoche ging es dann ans Eingemachte. Innerhalb von grade einmal 4 Tagen war von unserem bisherigen „Garten“ so gut wie nichts mehr, wie es einmal war.

Wir hatten vorab einige Firmen vor Ort, um uns einen Kostenvoranschlag zu unterbreiten, aber die Rahmenbedingungen waren nicht ideal, weshalb sich kaum jemand imstande sah, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Es mussten knapp 250t Erde, Sand, Mutterboden angeliefert und verteilt werden. Die Verteilung auf dem Grundstück war nicht das Problem, aber die Anlieferung! Zum einen ist unsere Einfahrt recht schmal, zum anderen liegt genau gegenüber eine Ausbuchtung, so dass ein Rangieren mit schwerem LKW kaum möglich ist.

Ein Vorschlag war den Tieflader mit Erde auf der Straße stehen zu lassen und mit einem Bagger die Erde dort herausholen und auf unser Grundstück kippen. Dafür hätten wir allerdings die Bäume neben der Einfahrt fällen müssen, um die Drehbewegung des Baggers zu ermöglichen. Ein anderer Vorschlag war unsere Einfahrt und die ersten Meter des Grundstücks abzureißen, um mit dem  Tieflader nah genug ans Haus zu kommen.
Alles nicht, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber zum Glück gab es ja noch einen weiteren Vorschlag: menpower 🙂 und der hat dann auch den Zuschlag bekommen.

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Es grünt so grün Trophy – Teil 1

25 September 2014

Die Arbeiten am Garten in der vergangenen 2 Monaten sind sicherlich eins der großen Highlights in unserer noch jungen Stübbenhauszeit. Ähnlich wie nach der Kernsanierung ist unser zu Hause wieder ein großes Stück wohnlicher geworden. Doch der Reihe nach…

Wir hatten schon bei Kauf des Hauses mit dem Gedanken gespielt, die Einfahrt zur Garage zuzuschütten um mehr Gartenfläche zu gewinnen. Aus Kostengründen hatten wir allerdings davon Abstand genommen.

Mittlerweile ist Lisa aber sehr flott unterwegs und wir mussten immer darauf aufpassen, dass sie nicht die Mauer herunter segelt.

Anfangs wollten wir aus Pfosten und Hasendraht, die unser Nachbar uns netterweise schenkte, einen Zaun oberhalb der Mauer bauen. Diese Konstruktion haben wir dann aber doch recht schnell wieder verworfen, da sie nicht die nötige Stabilität bot, um unseren kleinen Wonneproppen wirklich aufzuhalten 😉

Also kamen wir wieder auf unsere damalige Idee zurück, den Vorgarten aufzuschütten.

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