Monthly Archives: Oktober 2014

Es grünt so grün Trophy – Teil 3 *Pling*

7 Oktober 2014

Das letzte größere Gartenprojekt für dieses Jahr war die Verschönerung der Mauer, die den Vorgarten aufgrund der unterschiedlichen Höhen zu den Nachbarn links und rechts trennt.

Bereits im Vorfeld hatten wir mal wieder im Rahmen einer Rabattaktion im Baumarkt Douglasieplatten inkl. Unterkonstruktionshölzer gekauft und eingelagert. Als Mitte September mal wieder über mehrere Tage schönes Wetter ins Haus stand, habe ich zusammen mit Tino die Unterkonstruktion für die Holzverkleidung gebaut. Das war leider nicht so einfach, wie ursprünglich angenommen, denn die Oberseite der Mauer hatte zu einer Seite ein ordentliches Gefälle und auf den insges. 20m gab es einiges an Höhenunterschied auszugleichen.

Wir waren -was die Ausrüstung anging- ganz gut vorbereitet, da ich mich vorab im Internet eingelesen und beim Holzhändler meines Vertrauens habe beraten lassen.

Die Entscheidung für Douglasie fiel hauptsächlich aufgrund des Preises, der Witterungsbeständigkeit und weil Katja auf keinen Fall Tropenholz nutzen wollte.

mauer15Die Unterkonstruktion sollte aus demselben Holz sein, wie die Dielen, damit die Haltwertzeit in etwa gleich ist. Außerdem ist bei der Unterkonstruktion darauf zu achten, dass sie nicht dauerhaft im Wasser steht und vor allem keinen Kontakt zu Erde hat, da sie sonst erheblich schneller das Zeitliche segnet. Es bietet sich an, die Unterkonstruktion auf sog. Granulatmatten aufzubauen. Zum einen trennt man so die Unterkonstruktion vom Boden, zum anderen wird das Gestell nicht so starr, sondern bleibt etwas flexibel, so dass das Holz auch „arbeiten“ kann. Für die Verschraubung sollten zwingend Edelstahlschrauben genutzt werden (am besten mit Torx Kopf), da sie nicht rosten.

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Es grünt so grün Trophy – Teil 2

1 Oktober 2014

In der letzten Augustwoche ging es dann ans Eingemachte. Innerhalb von grade einmal 4 Tagen war von unserem bisherigen „Garten“ so gut wie nichts mehr, wie es einmal war.

Wir hatten vorab einige Firmen vor Ort, um uns einen Kostenvoranschlag zu unterbreiten, aber die Rahmenbedingungen waren nicht ideal, weshalb sich kaum jemand imstande sah, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Es mussten knapp 250t Erde, Sand, Mutterboden angeliefert und verteilt werden. Die Verteilung auf dem Grundstück war nicht das Problem, aber die Anlieferung! Zum einen ist unsere Einfahrt recht schmal, zum anderen liegt genau gegenüber eine Ausbuchtung, so dass ein Rangieren mit schwerem LKW kaum möglich ist.

Ein Vorschlag war den Tieflader mit Erde auf der Straße stehen zu lassen und mit einem Bagger die Erde dort herausholen und auf unser Grundstück kippen. Dafür hätten wir allerdings die Bäume neben der Einfahrt fällen müssen, um die Drehbewegung des Baggers zu ermöglichen. Ein anderer Vorschlag war unsere Einfahrt und die ersten Meter des Grundstücks abzureißen, um mit dem  Tieflader nah genug ans Haus zu kommen.
Alles nicht, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber zum Glück gab es ja noch einen weiteren Vorschlag: menpower 🙂 und der hat dann auch den Zuschlag bekommen.

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