Monthly Archives: November 2010

Was muss, das muss

21 November 2010

Die vergangenen 2 Tage hingen wir nur aufm Klo, Katja im WC und ich oben im Bad. Die „aufgeklebte“ Wand musste runter, welche anno dazumal einfach an die Außenwand des Nachbarn gemauert wurde. Durch diese starre Verbindung kam es zu den bekannten Setzrissen. Außerdem konnten unsere Nachbarn jeden Pups aus diesen Räumen hören 😉

Nach Rücksprache mit unserem Architekten wird nun zwischen beide Häuser eine ca. 2cm dicke Dämmschicht gesetzt. Davor kommt dann eine 7cm dicke Wand, auf welche Gipsplatten montiert werden.

Dadurch können diese Wände zukünftig mit unserem Haus „mitgehen“ und die großen Risse gehören hoffentlich der Vergangenheit an. Kleinere Haarrisse werden allerdings nicht ausbleiben.

Außerdem stellte der Architekt fest, dass bisherige „nicht-tragende“ Wände im Laufe der Zeit zu tragenden wurden. Die Wand zum Tankraum beispielsweise darf nun nicht -wie ursprünglich geplant- komplett abgerissen werden, da sie nun Teile der Deckenlast des EG mitträgt.

Ob weitere statische Baumaßnahmen notwendig sind, klärt sich die Tage…

Hier geht’s lang *Pling*

20 November 2010

Trotz aller schlechter Nachrichten, gibt es auch wieder etwas Erfreuliches zu Berichten:

Unsere Wohnzimmer-Flügltür hat nun einen neuen Platz gefunden und wir damit eine neue Trophy hinzugewonnen 😀

Nachdem wir die Zarge schon vor einigen Wochen abgeföhnt und demontiert hatten, war nun letzte Woche die Baufirma vor Ort. Nachdem sie die Decke abgestützt hatten, begannen sie die neue Stelle der Tür zu perforieren. Anschließend ließen sie die Vorschlaghämmer schwingen. Die Brüche endeten erstaunlicherweise genau an der Perforation.

Nachdem der Schutt abtransportiert wurde, begannen sie die alte Türöffnung wieder zuzumauern. Das ging super schnell. Einer schnitt die Steinblöcke zurecht, ein anderer zementierte sie ordentlich übereinander.

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Isch habe Rücken

16 November 2010

Die letzten 2 Tage machte der Rücken schlapp. Kein Wunder bei der ganzen Schlepperei in den vergangenen Wochen. Unter der Woche im Haus den Schutt und an den vergangenen Wochenenden schleppte ich am Bass (kleiner Musikerwitz 😉 ).

Deshalb zwischendurch mal eine kleine Statistik:

Bisher haben wir -abgesehen von dem Mobiliar, welches die Lettlandhilfe bekam und dem Sperrmüll- schon ordentlich Müll aus dem Haus getragen. Lt. den bisherigen Abrechnungen der Containerfirmen belief sich der Mischmüll auf 1,6t und reinen Bauschutt haben wir sage und schreibe 11,7t entsorgt.

Dass es dabei nicht bleibt, hat Katja ja bereits angedeutet. Die Wände in Bad & WC wollen wir nach Rücksprache mit dem Architekten am kommenden Wochenende angehen. Da werden sicherlich nochmal einige Tonnen Bauschutt zusammen kommen.

Damit ich nicht wie die letzten 2 Tage zum Doc muss, um den Rücken fit zu spritzen und mal bisschen Vorsorge treffe, gibts nun täglich ein paar Minuten Rückentraining. Kann meinem Waschbärbauch auch nicht schaden 😉

Unverhofft kommt oft *Pling*

15 November 2010

Heute haben wir unglücklicherweise eine weitere Trophy bekommen :'(

Wie die Probebohrungen ergeben haben, ist das Befürchtete eingetroffen: unser Badezimmer besteht nur aus drei anstatt vier Wänden. Das Haus wurde direkt an die Außenmauer des Nachbarhauses gebaut, ohne dass eine eigene Mauer auf unserer Seite eingezogen wurde. Das bedeutet, wenn sich unser Haus bewegt, setzt es sich ein Stück weiter vom Nachbarn ab. In den letzten 50 Jahren ist dadurch eine Neigung der Wand um 2cm entstanden.

Das ganze umfasst unser Bad, den Kamin, das Gäste WC und den Tank-Raum im Keller.

Leider heißt das für uns, dass wir diese Wände nicht einfach neu verputzen und vor allem fliesen können, da immer wieder Risse entstehen werden, die die Kacheln beschädigen würden.

Für das Badezimmer gibt es immerhin eine relativ einfache Lösung: alles was als Aufbau der Wand an die Außenwand des Nachbarn aufgetragen wurde (eine ca. 7cm dicke Schicht aus Putz, Fliesenkleber und Bimsstein) wird rausgehauen. Anschließend wird eine 2cm Dämmung und eine 5-7cm Mauer vor die Außenwand gesetzt. So bleiben Gott sei Dank auch die alten Badmaße einigermaßen bestehen, so dass die Planung nicht mehr geändert werden muss.

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Schweizer Käse

14 November 2010

Seit Donnerstag sind endlich die ersten Handwerker im Haus. Zum einen wird der Durchgang im Flur nach hinten versetzt und zum anderen die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer abgerissen.

Zuerst wurden die Wände „perforiert“, anschließend mit mit Bohrhammer, Vorschlaghammer und co herausgestemmt.

Bereits jetzt fühlen wir uns in Diele und Wohnzimmer wohl. Wenn es die Statik erlauben und die Heizkosten nicht zu hoch treiben würde, könnten wir uns sogar mit den beiden Flurdurchbrüchen anfreunden. Doch schon morgen wird der alte Durchgang ins Wohnzimmer zugemauert und die Stahlträger eingezogen.

Aber ein richtiger Kracher ist das neue Gefühl, wenn man die Küche betritt. Dank des Durchbruchs kann man von der Küche aus bis in den Garten schauen. Zwar wirkt sie jetzt ein wenig kleiner und kürzer als vorher, dafür aber auch offen und luftig. Wir sind sehr glücklich mit der getroffenen Entscheidung.

Bzgl. der Probleme mit der Hauswand gibt es noch nichts Neues zu berichten. Die Probebohrungen werden vermutlich erst in der kommenden Woche vorgenommen.

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