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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

11 Juli 2014 (von Matthias)

Nach gut einem halben Jahr seit unserer letzten Wortmeldung, wird es mal wieder Zeit für ein kleines Seitenupdate. Wer uns auf Twitter (ver)folgt ist grob auf dem aktuellsten Stand, da wir (sofern es etwas berichtenswertes gibt) dort zumindest immer mal ein paar Infos posten.

Fangen wir also chronologisch an und starten im…

März:

In den paar schönen und warmen Tagen konnte ich endlich die ausstehenden Ausbesserungen an der Fassade vornehmen. Außerdem wollte ich „auf die Schnelle“ den verputzen Teil über dem Wohnzimmerfenster streichen, was dann doch etwas länger dauerte. Denn je mehr alte Farbe ich abkratze, umso mehr Putz rieselte herab, so dass ich kurzerhand alles abgeklopft, verputzt und gestrichen habe. Den Balkon habe ich dann auch direkt ausgebessert und gestrichen.

April:

Im September 2013 hatten wir einen vor Ort Termin eines Energieberaters der Verbraucherzentrale. Wir wollten einfach mal wissen, wo das größte Einsparpotential bei unserem Haus liegt. Das Ganze wird staatlich gefördert (für die 1,5Std haben wir 60€ gezahlt). Es kam ein Fachmann vorbei, der das Haus vom Keller bis zum Dachboden begutachtete und unsere Verbauchswerte für Strom, Wasser und Gas abfragte. Anschließend bekamen wir einige Tipps für sinnvolle und nicht allzu kostenintensive Eigenmaßnahmen. Das Gesamtgutachten kam einige Tage später und enthielt sämtliche Baumaßnahmen, die sich (gemessen an den heutigen Energiekosten) amortisieren würden (gerechnet auf die nächsten 15 Jahre).

Ein Tipp war ua. die Dämmung der Kellerdecke, damit die Kälte im Keller die Fußbodenheizung im Erdgeschoss nicht oder nur gering beeinflusst. Als es Ende letzten Jahres im Baumarkt wieder 25% auf alles gab, haben wir kurzerhand zugeschlagen und insges. 80m² 6cm dicke EPS Dämmplatten gekauft. Die lagerten ein gutes halbes Jahr in der Garage bevor ich sie dann schließlich unter die Kellerdecke klebte.

Mai:

Eine knapp 25m hohe Tanne in unserem Vorgarten sorgte schon seit längerem bei uns und vor allem unseren Nachbarn für Unbehagen. Sie hatte sich seit der Efeuaktion vor 2 Jahren nicht wirklich erholt und stand seit Jahren zur Nachbarseite geneigt. Nachdem wir uns die Genehmigung vom Grünflächenamt eingeholt hatten, ging es recht flott. Der günstigste Garten- und Landschaftsbauer bekam den Zuschlag und knapp 2 Wochen nach Genehmigung hieß es „Baum fällt“.
Genau richtig, wie sich dann ein paar Wochen später bei dem Pfingstunwetter herausstellte!

Bei der Gelegenheit haben wir direkt alle Stämme und Wurzeln entsorgen/ausfräsen lassen, die wir letztes Jahr im Juli freigelegt hatten. Außerdem fielen noch einige Bäume vor und hinter dem Haus der Fräse zum Opfer. Wenn man schonmal so eine Maschine da hat, muss sie auch genutzt werden. Die Stammfräse schafft eine Wurzel in ein paar Minuten auszufräsen, für die ich sicherlich alleine etliche Stunden gegraben, gesägt und gehackt hätte.

Juni:

Zu Pfingsten kam es dann richtig heftig. Das schlimmste Unwetter seit Jahren und wir mittendrin. Binnen Minuten lief unser Keller voll, Äste knickten ab, der Gartenpavillon riss die hintere Außenbeleuchtung ab und flog durch den Garten. Diesem Sturm hätte die Tanne vermutlich nicht stand halten können und wäre entweder auf unser und das Nachbarhaus gestürzt. Also Glück im Unglück, dass wir bereits einige Wochen vor dem Unwetter den Baum entsorgt hatten.

Den restlichen Juni verbrachten wir mit weiteren Vorbereitungsarbeiten für den“ neuen“ Garten. Zusammen mit Tino habe ich die Mauer runter zur Garage grob verputzt und Ende des Monats nochmal eine dünnere, feinere Schicht aufgetragen. Wenn ein Teil des Vorgartens demnächst aufgeschüttet wird, soll die dann noch sichtbare Wand glatt sein, damit ich sie vorher noch streichen kann.

Die letzte Juniaktion war dann auch die sprichwörtlich schwerste. Ich hatte 80 große Pflanzsteine (Gewicht insges. 3,5t) anliefern lassen, mit denen wir ua. hinter dem Haus eine Mauer zum Nachbarn aufgebaut haben. Die unterste Reihe werde ich noch mit Zement ausgießen, damit sie wirklich stabil ist und die Erdmenge, die dann aufgeschüttet werden soll auch halten kann. Zusammen mit Mano und Tino hatten wir die Steine innerhalb von 2 Stunden hinters Haus gebracht und als Mauer aufgebaut. Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es so flott geht, aber mit 2 Leute jeweils einen Stein in die 3 Schubkarren packen, hinters Haus schieben und wieder mit 2 Leuten rausheben klappte erstaunlich gut.

 

Soviel zu unserem ersten Halbjahr 2014. Die Gartenarbeiten gehen weiter und wir hoffen, spätestens Ende August damit fertig zu sein, so dass Lisa die neu gewonnene Fläche noch ein paar schöne Tage nutzen kann.

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