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Niederschläge

21 Juni 2011 (von Matthias)

Mit etwas Verspätung kommt heute der Artikel zum gestrigen Tag. Wir waren gestern Abend einfach zu kaputt.

Der Tag fing ganz vielversprechend an, denn die neue Küche wurde angeliefert. Nachdem die Arbeitsameisen unzählige Teile ins Haus geschleppt hatten, fing die Schreinerameise an, alles zusammenzubauen. Doch das jähe Ende kam, als die Arbeitsplatte auf die Schränke geschraubt wurde. Die Höhe der Arbeitsplatte beträgt 91cm, wir hatten allerdings beim Planen der Küche auf eine niedrige Küche (86cm) bestanden. Nach kurzer Rücksprache mit dem Kundendienst des Möbelhauses musste die Arbeit eingestellt werden, weil die entsprechenden Tischbeine erst bestellt werden müssen. Lieferzeit ca. 5 Werktage, dazu noch geschätzte 3 Stunden Mehraufwand, weil die bereits zusammengebauten Schränke für die neuen Sockel nochmal komplett auseinander genommem werden müssen! Dummerweise waren die 91cm im (von uns unterschriebenen) Auftrag vermerkt, die Küchenplanung im Dezember nur eine mündliche Vereinbarung. Wir können nur hoffen, dass die Mehrkosten aus Kulanz vom Möbelhaus übernommen werden.

Das war der erste Niederschlag, das K.O. sollte aber noch folgen…

Der Installateur hatte gestern auch seinen vorerst letzten Arbeitstag im Stübbenhaus. Die Abschlussarbeiten beinhalteten das Anbringen der restlichen Armaturen in Bad & WC, Anschluss der Außenwasserhähne und weitere Wasseranschlüsse in Heizkeller und Waschküche.

Bis Mittag lief es ganz gut, sämtliche Armaturen im Bad wurden eingebaut und auf Funktionstüchtigkeit überprüft. Tadellos. Am Nachmittag lief es dann richtig gut, allerdings nur das Wasser! Beim Anbringen des Spültasters (übrigens auch die falschen geliefert, unsere kommen erst in 10 Tagen) im GästeWC brach das Ventil für die Befüllung des Spülkastens ab. „Scheiße, Scheiße, Scheiße! Kann mal jemand den Hauptwasserhahn abdrehen“ schrie er durchs Haus. Während ich in der Garage die Leitung abdrehte sprudelte das Wasser aus dem Fliesenausschnitt für den Drucktaster. Ein Glück, dass unser Fliesneleger noch Tags zuvor die Fußleisten mit Silikon versiegelt hatte, so konnte zumindest im WC das Wasser nicht unter die Fliesen laufen. Trotzdem lief es durch die Decke zum Heizungsraum, da das Loch im Boden für Fallrohr und Wasserleitungen (glücklicherweise) nie zugegossen wurde.

Die restlichen Arbeiten erledigte der Installateur (wieder mal) patschnass, da ging glücklicherweise nichts mehr schief.

Das war der zweite Niederschlag, aber wir rappelten uns benommen ein letztes mal auf.

Was dann aber das Fass endgültig zum überlaufen brachte (um mal in unserer „Wassersprache“ zu bleiben ;)) waren die Dellen und Macken, die Katja bei der Grundreinigung des OG fand. Mit den kleineren Kratzern und Farbklecksen auf dem Parkett hatten wir uns ja schon abgefunden, aber in dem nagelneuen und nicht grad günstigen Bad direkt „Katschen“ in Badewanne und Duschtasse zu finden war dann zuviel für Katjas Nervenkostüm.

Nach dem heutigen Telefonat mit dem Installateuer, der die Schuld wehement abstreitet ist der aktuelle Stand, dass er den Schaden begutachten wird und man sich anschließend zusammensetzt um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

 

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Ein Kommentar zu “Niederschläge”

  1. Ihr zieht die Scheiße aber auch förmlich an! 🙁

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