{"id":978,"date":"2011-02-17T16:33:26","date_gmt":"2011-02-17T15:33:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stuebbenhaus.de\/?p=978"},"modified":"2011-05-12T08:37:06","modified_gmt":"2011-05-12T06:37:06","slug":"stiftung-stubbenhaus-prasentiert","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/stuebbenhaus.de\/?p=978","title":{"rendered":"Stiftung St\u00fcbbenhaus pr\u00e4sentiert&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>THEMA: Tiefengrundierung (f\u00fcr durstige W\u00e4nde).<\/p>\n<p>Tiefgrund wird ben\u00f6tigt, um auf mineralische Materialien wie Putz, Beton oder in unserem Fall Bimsstein, die Saugf\u00e4higkeit des Untergrundes einzuschr\u00e4nken. Bei sandendem Untergrund (meist bei sehr alten Putzschichten) soll es dazu dienen, den frischen Putz gleichm\u00e4\u00dfig auftragen zu k\u00f6nnen, ohne dass der Untergrund wegbr\u00f6selt.<\/p>\n<p>Im Vergleich standen diese Woche: Tiefengrundierung von Markenprodukt f\u00fcr 25 \u20ac\/5l und ein No-Name Produkt aus dem Baumarkt f\u00fcr 7\u20ac\/5l.<\/p>\n<p>Begonnen habe ich am Montag mit dem teuren Markenprodukt. Die wei\u00dfe Fl\u00fcssigkeit habe ich mit einem Quast auf die unverputzten Bimssteine gestrichen. Den Pinsel einmal ordentlich in den Eimer getunkt und schon konnte man eine gro\u00dfz\u00fcgige Fl\u00e4che &#8222;impr\u00e4gnieren&#8220;. Wenn man den Quast mehrmals \u00fcber die gleiche Stelle rieb, begann die Fl\u00fcssigkeit aufzusch\u00e4umen und legte sich dann in einem glatten Film auf die Steine. Auch wenn Tiefengrund fl\u00fcssig wie Wasser ist, kam es nicht zur Nasenbildung oder lief die W\u00e4nde runter. Es wurde direkt von den Steinen aufgesaugt, wodurch sie dunkler wurden und man genau erkennen konnte, welche Bereiche man schon bearbeitet hatte. Nach Trocknung der W\u00e4nde kann man nun \u00fcber die Steine reiben, ohne da\u00df Sand herunterrieselt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Heute habe ich die noch verputzten Teile der W\u00e4nde mit der g\u00fcnstigeren No-Name Variante bearbeitet. Schon beim ersten Auftragen merkte ich, dass es nicht reichte den Quast einmal einzutauchen um eine gro\u00dfe Fl\u00e4che zu bearbeiten. Es reichte nicht mal f\u00fcr\u00a0 einen zweiten Strich um die Wand zu s\u00e4ttigen. Den Quast mehrmals \u00fcber die gleiche Stelle zu reiben brachte auch nichts, da sich die Fl\u00fcssigkeit nicht weiter verteilte. Sie sch\u00e4umte auch nicht auf, so dass kein glatter Film entstand. Ich musste also immer wieder mit dem Quast in den Eimer, um die W\u00e4nde zu s\u00e4ttigen, was nat\u00fcrlich bedeutet, dass man mehr Fl\u00fcssigkeit ben\u00f6tigt. Die Konsistenz war die gleiche wie beim teuren Produkt, allerdings zog sie nicht besonders schnell ein, wodurch sich Nasen bildeten und mehr Fl\u00fcssigkeit auf den Boden tropfte, als haften blieb.<\/p>\n<p>FAZIT: Um es mit den Worten unseres Handwerkers zu sagen: &#8222;Kauft nicht das billige Zeug, das bringt soviel als w\u00fcrde man die W\u00e4nde anpinkeln&#8230;&#8220; \ud83d\ude09<\/p>\n<p>[nggallery id=52]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>THEMA: Tiefengrundierung (f\u00fcr durstige W\u00e4nde). Tiefgrund wird ben\u00f6tigt, um auf mineralische Materialien wie Putz, Beton oder in unserem Fall Bimsstein, die Saugf\u00e4higkeit des Untergrundes einzuschr\u00e4nken. Bei sandendem Untergrund (meist bei sehr alten Putzschichten) soll es dazu dienen, den frischen Putz gleichm\u00e4\u00dfig auftragen zu k\u00f6nnen, ohne dass der Untergrund wegbr\u00f6selt. 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